Pflegepersonal in Spanien: Hohe Ansprüche, kaum Stabilität Spanien Covid19 Pflegepersonal Coronavirus
"Ich arbeite jetzt seit fünf Jahren in dem Job und hatte schon mehr als 25 Arbeitsverträge", sagt sie."Mal bin ich eingesprungen, weil jemand in einer Klinik seine Arbeitszeit reduziert hat - mal gab es eine Stelle für drei Tage die Woche. Das ist normal im Gesundheitswesen in der Region Madrid. Aber so findet man als junger Mensch natürlich keine Sicherheit.
Ein eigenes Auto, eine eigene Wohnung - für junge Krankenschwestern und -pfleger in Spanien bleibt das oft jahrelang ein Traum. Maria wohnt zusammen mit ihrer Mutter und ihrer Schwester."Ich würde gerne von zu Hause ausziehen und mit meinem Partner zusammenleben", so Moreno."Aber das geht nicht. Sowohl er als auch ich haben Zeitverträge von zwei, drei oder vier Monaten, wenn es hochkommt. Da gibt einem kein Vermieter eine Wohnung.
"Es ist schon so, dass man manchmal Lust bekommt, Spanien zu verlassen, ins Ausland zu gehen, wo man bessere Verträge als Krankenschwester bekommt, ein besseres Leben hat, durch bessere Arbeitsbedingungen", sagt Moreno.Tausende spanische Pflegekräfte sind während der schweren Wirtschaftskrise ab 2008 nach Deutschland gegangen. Festanstellungen lockten, dazu Löhne von knapp 30.000 bis etwa 43.000 Euro brutto im Jahr.
Das Abwandern dieser Fachkräfte macht sich in Spanien deutlich bemerkbar: Auf 1.000 Einwohner kommen nur sechs Krankenpfleger und -schwestern. Der europäische Durchschnitt liegt bei neun. José Luis Cobos, der Vizepräsident des Generalausschusses der Krankenpflegekräfte, nennt die Entwicklung dramatisch.
Er verweist auf Untersuchungen, wonach mehr Patienten in Krankenhäusern überleben, wenn die Quote der Pflegekräfte höher ist. Selbst die Corona-Pandemie hat den spanischen Staat kaum umdenken lassen. Obwohl die aktuelle Regierung aus Sozialisten und Linkspartei Podemos stets betont, das öffentliche Gesundheitssystem stärken zu wollen.
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