Sie tippte Schindlers Liste: Als Jüdin wurde Mimi Reinhardt von den Nazis ins KZ Płaszów verschleppt. Sie überlebte als Sekretärin von Oskar Schindler, mit den jüdischen Zwangsarbeitern in dessen Fabrik. Jetzt ist sie mit von 107 Jahren gestorben.
Sie hat sich den schönen Dingen im Leben zuwenden wollen, für Literatur und Sprachen hatte sie sich eingeschrieben an der Universität. Doch dann kamen die Nazis und der Krieg , und am Ende erwies sich eine ganz profane Fertigkeit für Mimi Reinhardt als Segen: Stenographieren hatte sie auch gelernt. Im Konzentrationslager Płaszów, wohin sie 1943 mit anderen Juden aus Krakau gebracht wurde, machte Oskar Schindler sie deshalb zu seiner Sekretärin.
Es ist ein Jahrhundertleben gewesen, bei dem der schlimmste Tiefpunkt durchlitten werden musste. Als sie 1915 in Wien als Carmen Koppel geboren wurde, herrschte dort noch Kaiser Franz-Joseph. 1936 zog sie mit ihrem Ehemann ins polnische Krakau und wurde dort nach dem Einmarsch der Nazis zunächst ins Krakauer Ghetto gesperrt. Bei dessen Auflösung kam sie 1943 ins KZ Płaszów. Ihr Mann wurde von den Deutschen erschossen, als er fliehen wollte.
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