Berlin (ots) - Die wollen uns nicht mehr. Uns deutsche Touristen, mit unseren dicken Geldbeuteln. 'Una cerveza, por favor!' - alles umsonst einstudiert. Nicht mehr nur auf Mallorca wehren sie sich, jetzt
Die wollen uns nicht mehr. Uns deutsche Touristen, mit unseren dicken Geldbeuteln."Una cerveza, por favor!" - alles umsonst einstudiert. Nicht mehr nur auf Mallorca wehren sie sich, jetzt auch auf den Kanaren, wo wir uns bisher noch für willkommen hielten. In Amsterdam wollen sie ihre Grachten wieder für sich haben und in Frankreich ist Monate vor den Olympischen Sommerspielen schon die Rede vom drohenden Kollaps.
Und die Einheimischen? Leben davon und leiden darunter, etwa auf Naxos oder Santorin. Dort regnet es kaum noch und das wenige vorhandene Wasser fließt in die Hotelpools. Die Griechen kaufen derweil teures Wasser vom Festland und noch teurere Wasseraufbereitungsanlagen. Von den katastrophalen Auswirkungen für die Umwelt ganz zu schweigen.
Fest steht: Der Massentourismus geht an die Existenz. Da gibt es die, die sich mehr Respekt von Touristen wünschen und jene, die betonen: Wir hassen nicht euch, sondern wünschen uns Unterstützung von der Politik. Denn die kann Kreuzfahrtschiffe in Venedigs Häfen verbieten, Tagestickets für Touristen einführen oder im Sommer die Landungsgebühren auf Mittelmeerinseln erhöhen, wo jedes zusätzliche Auto eines zu viel ist.
Wer das unfair findet und sich über steigende Preise ärgert, sollte sich fragen, ob ein paar Euro mehr auf der Urlaubsrechnung ihn von der Buchung abhalten würden. Denn es braucht letztlich nicht nur die Politik und die Tourismusbranche, die den Bau neuer Bettenburgen überdenken sollte. Ein globales Problem wie der Massentourismus geht alle an und beginnt beim einzelnen Urlauber.
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