Wie schon beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans hatte es auch das Acht-Stunden-Rennen in sich. Sébastien Suchet (Bolliger Team Switzerland) und Josh Hook (F.C.C. TSR Honda France) mussten bereits zu Boden.
Die Anfangsphase des dritten Rennens der Langstrecken-Weltmeisterschaft 2018/2019 auf dem Slovakia Ring gestaltete sich fast wie ein Lauf zur MotoGP. Mike di Meglio , Randy de Puniet und Niccolò Canepa kämpften um den ersten Platz, als ob die Renndistanz nicht acht Stunden, sondern lediglich 25 Runden wäre.
Bis zum ersten Tankstopp wurden fleißig die Positionen gewechselt. Keiner wollte freiwillig seinem Konkurrenten die Führung überlassen. Auch dahinter ging es im Kampf um Rang 4 zünftig zur Sache. Auf der privaten Bolliger-Kawasaki lieferte Sébastien Suchet erneut eine starke Vorstellung ab und ließ sogar die Werksteams von Suzuki Endurance und SRC Kawasaki lange hinter sich.
Nach 40 Minuten war das Feuerwerk von Suchet vorzeitig zu Ende. Der Kawasaki-Fahrer aus der Westschweiz verabschiedete sich in der ersten Kurve via heftigem Highsider und bescherte seiner Boxencrew eine Menge Arbeit. Erst mit zehn Runden Rückstand konnte Nigel Walraven das Rennen an der vorletzten Stelle wieder aufnehmen.
Auch dem Titelverteidiger und Zweitem in der Startaufstellung, der japanisch-französischen Mannschaft F.C.C. TSR Honda France, erging es nicht wesentlich besser. Nach dem Tankstopp an die dritte Stelle zurückgeworfen, hatte Josh Hook offensichtlich ein technisches Problem. In der Boxengasse rutschte der Australier auf der frischlackierten Markierung aus.
Wer auf sein Geld den WM-Führenden SRC Kawasaki France oder ERC-BMW Motorrad Endurance gesetzt hat, wird sich über keinen Gewinn freuen dürfen. Die Kawasaki muss mit dem Abschlepper an die Box gebracht werden und die BMW war schon mehrmals wegen Problemen mit der Elektrik an der Box.Red Bull Racing hat dank des Sieges von Max Verstappen in Japan zum sechsten Mal den WM-Titel für Rennwagenhersteller gewonnen, den Konstrukteurs-Pokal.
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