Neben einem Artikel der britischen Zeitung tauchte auf der Microsoft-Startseite ein merkwürdiger Poll auf – und der Guardian kann wenig tun.
Am vergangenen Dienstag meldete die in Großbritannien erscheinende Tageszeitung The Guardian eine journalistische Rufschädigung – und zwar ihre eigene. Microsoft hatte zuvor. Der KI-Poll spekulierte über die Todesursache einer Frau, um die es in dem Artikel ging. Zorn der Leserschaft war die Folge – und ein Reputationsproblem für das Presseorgan.
Anna Bateson, Geschäftsführerin der Guardian Media Group, reagierte mit einem Brief an den Microsoft-Präsidenten Brad Smith. Darin kritisierte sie Microsofts Einsatz von generativer KI für die Erstellung von Umfragen zu sensiblen Themen. Eine Zustimmung des Verlags habe es nicht gegeben.
Microsoft hat eigentlich eine Lizenzvereinbarung mit dem Guardian, die es dem Technologieunternehmen erlaubt, Artikel der Zeitung auch auf der MSN-Startseite zu veröffentlichen. Diese dient als Homepage und Aggregator samt Nachrichten-App und ist unter anderem im Edge-Browser voreingestellt. Bateson forderte Microsoft auf, sich zu verpflichten, künftig keine experimentellen KI-Technologien ohne Genehmigung neben dem Journalismus des Guardian zu verwenden.
Der Vorfall ist nicht das erste Mal, dass Microsoft mit automatisierte KI-generierten Nachrichteninhalten für Kontroversen sorgt. Im September veröffentlichte MSN einen komplett KI-generierten Artikel, in dem der verstorbene ehemalige NBA-Spieler Brandon Hunter als 42-Jähriger bezeichnet wurde,
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