Wie geht es weiter nach dem Austritt von Sahra Wagenknecht? Trotz aller Abgesänge treten nun teils prominente neue Mitglieder ein.
Wackelige Zukunft der Linkspartei: Kein totes Pferd reiten Wie geht es weiter nach dem Austritt von Sahra Wagenknecht? Trotz aller Abgesänge treten nun teils prominente neue Mitglieder ein.ALTENBURG taz | Rotes Lastenfahrrad, rote Kugelschreiber, selbst die Kaffeekannen sind rot. Am Marktplatz von Altenburg, Thüringen, suchen drei Linke aus dem Kreisverband und die Europa-Kandidatin Ines Schwerdtner am Donnerstag nach Menschen, die Probleme haben.
Letzte Liquidation vor 63 Jahren Es ist nicht geläufig, weil so etwas wie der Parteiaustritt Sahra Wagenknechts und neun weiterer Bundestagsabgeordneter Ende Oktober so noch nie vorkam. Vergleichbar wäre höchstens das Schicksal der Deutschen Partei, deren Abtrünnige sich aber teils bestehenden Parteien anschlossen. Die Liquidation der rechten Bundestagsfraktion liegt auch schon 63 Jahre zurück.
Am kommenden Wochenende auf dem Bundesparteitag in Augsburg wird es einen ersten Hinweis darauf geben, ob die Partei diese Geschlossenheit durchhalten kann. Dort wird über das Programm und die Kandidat:innenliste zur Europawahl abgestimmt. Die Linke bringen sie als Kümmererpartei in Stellung. Viele junge Leute ziehen aus Altenburg weg, Leerstand ist in der Stadt ein Problem. „DDR-Softeis aus originalen Maschinen“, steht an einem Laden, auch die Erinnerung, dass die Stadt früher zu Sachsen gehörte, ist noch wach. Es habe in die Linksjugend im Kreis mehrere Eintritte gegeben, seitdem Wagenknecht weg ist, erzählt Leon Walter aus dem Kreisvorstand. Und nur einen einzigen Austritt.
„Ich habe keine Vorbehalte gegen alte weiße Männer“, sagt sie am Rand der Bürgergespräche in den Altenburger Straßen. Das gehe im Osten gar nicht anders. Ein Regenbogenaufkleber auf dem Lastenrad der Altenburger Linken zeigt aber auch, das man hier von Wagenknechts Polemik gegen „Lifestylelinke“ und „skurrile Minderheiten“ nichts hält.
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