Im Untersuchungsausschuss zur Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen hat Ex-Ministerpräsident ArminLaschet den Verzicht auf einen großen Krisenstab verteidigt.
Wüst sagte auf Nachfrage, Wetterdaten über das herannahende Unwetter habe er nicht erhalten. Es gebe keine Situation, bei der ein Verkehrsminister aufgrund einer Wettersituation persönliche Entscheidungen treffen müsse. Zudem habe er sich umgehend um den Wiederaufbau der zerstörten Verkehrsinfrastruktur gekümmert. Auf die Frage, warum kein Krisenstab eingesetzt worden sei, betonte Wüst, die einberufene Taskforce habe gut funktioniert.
SPD und Grüne im Landtag hatten die Vernehmungen beantragt. Das Nicht-Einberufen des großen Krisenstabs wird von der Opposition als zentrales Versäumnis bei der Bewältigung der Flutkatastrophe kritisiert. Der Untersuchungsausschuss hatte Anfang Oktober seine Arbeit aufgenommen. Unwetter mit ungewöhnlich starken Regenfällen hatten Mitte Juli in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen eine Hochwasserkatastrophe ausgelöst. Zahlreiche Menschen kamen ums Leben, ganze Landstriche wurden von den Wassermassen verwüstet.Entdecken Sie den Deutschlandfunk
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