FIA-Präsident Jean Todt sagt, 12 Millionen Dollar seien ein akzeptabler Preis für einen Motor. Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff widerspricht: «Wir verlieren jetzt schon Geld.»
Toto, FIA-Chef Jean Todt hat uns gesagt, er halte 12 Millionen Dollar für einen annehmbaren Preis für einen Formel-1-Motor. Was sagst du dazu?
Es ist komplett legitim von der FIA, die Motorhersteller dazu bewegen zu wollen, die Motorpreise zu verringern. Denn es ist logisch – je niedriger dieser Preis, desto eher können kleinere Rennställe überleben. Aber wir als Hersteller haben uns dazu entschlossen, solche Motoren zu bauen und Partnern anzubieten, und das alles gründet auf einem Geschäftsmodell. Zum Geschäft gehört das Einkommen. Wir haben da einen Interessenkonflikt.
Die Teams werden argumentieren: Wieso sollen wir für die Werke die Entwicklungskosten tragen? Schliesslich machen wir auch Werbung für diese Firmen. Darauf würde ich sagen: Die Partner wünschen sich den bestmöglichen Motor. Und das ist nur möglich, wenn man ein Umfeld von Ressourcen hat, das eine solche Antriebseinheit entwickelt und baut. Wir leben in einer geschäftlichen Realität, und das bedeutet, dass wir effizient geschäften und einen Teil der Kosten wieder hereinholen müssen. Keiner in diesem Sport arbeitet unter der Perspektive der Wohltätigkeit.
Ich persönlich bin nicht scharf auf einen unabhängigen Hersteller mit einer anderen Motorspezifikation, einfach deshalb, weil ich es für sehr schwierig halte, eine vernünftige Balance der Konkurrenzfähigkeit zwischen zwei verschiedenen Motortypen zu finden. Wie soll das im Reglement umgesetzt werden? Aber der Vorschlag muss ja sowieso noch durch die ganzen Entscheidungsgremien.In der Formel 1 will immer jemand Druck machen.
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