T-Mobile US und Sprint dürfen unter Auflagen fusionieren TMobile Sprint
Sprints Prepaid-Marken wie Boost und Mobilfunkfrequenzen sollen an den Satelliten-Betreiber Dish verkauft werden. Dish zahlt für das Paket laut US-Medien fünf Milliarden Dollar . Dish soll neben Verizon, AT&T und der aus der Fusion von T-Mobile US und Sprint entstehenden Gesellschaft zur neuen vierten Kraft im US-Telefonmarkt aufgebaut werden. Die US-Behörde hatte einen vierten Wettbewerber als zwingende Bedingung für die Fusion von T-Mobile US und Sprint gefordert.
Die Unternehmen müssten Wettbewerbern zudem den Zugang zu mindestens 20.000 Funkantennen und zu Hunderten ihrer Verkaufsfilialen gewähren. T-Mobile US muss sich zudem verpflichten, sieben Jahre lang Zugang zu seinem Netz zu gewähren, um Dish TV den Aufbau eines 5G-Netzes zu ermöglichen.Ende April 2018 wurde der Deal vereinbart und galt kartellrechtlich von Anfang an als umstritten. Die Unternehmen hatten ihre Fusionspläne zuvor bereits zwei Mal wieder abgeblasen.
Der Zusammenschluss soll über einen Aktientausch ablaufen. Die Telekom will den größten Anteil am fusionierten Unternehmen übernehmen - 42 Prozent sind geplant. Auch wenn die Telekom mit ihrer Beteiligung unter 50 Prozent bleibt, werden die Bonner mit 69 Prozent der Stimmrechte das Sagen haben. Sprint-Aktionäre sollen im Tausch für ihre Anteile ein Aktienpaket erhalten, das bei Ankündigung der Fusion gut 26 Milliarden Dollar wert war.Trotz der nun erteilten Zustimmung der US-Behörde bleibt weiterhin ungewiss, ob es tatsächlich zur Fusion kommen wird. Eine Gruppe von US-Bundesstaaten will den Zusammenschluss wegen befürchteter Nachteile für Verbraucher und Mitarbeiter gerichtlich untersagen lassen.
Allerdings dürfte die Genehmigung des Justizministeriums die Erfolgsaussichten dieser Klage nicht gerade erhöhen. T-Mobile geht davon aus, dass die Fusion noch in der zweiten Jahreshälfte endgültig zum Abschluss gebracht wird.
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