Seit einem halben Jahr gibt es das Deutschlandticket, Bund und Länder streiten über dessen Finanzierung. Eine Erhöhung des Preises wollen viele Nutzer nicht mitmachen.
Beim Deutschlandticket für den Nahverkehr würden viele Nutzer eine Preiserhöhung nicht mitmachen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Yougov-Instituts im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur.die Grenze. Sie würden das Abonnement für den öffentlichen Personennahverkehr kündigen beziehungsweise nicht weiter in Erwägung ziehen, sollte es eines Tages teurer werden.Aktuelle Nachrichten, Hintergründe und Analysen direkt auf Ihr Smartphone.
23 Prozent würden bei einer Erhöhung um zehn auf 59 Euro noch mitgehen, ab dann aber ebenfalls aussteigen. Immerhin fast jeder dritte Abonnent oder Interessent würde auch ein noch teureres Ticket behalten oder kaufen. Sechs Prozent der befragten Inhaber und Kaufinteressierten wäre sogar bereit, bis zu 89 Euro pro Monat zu zahlen.
Das seit Mai gültige Angebot gibt es nur als Abo. Es verlängert sich jeden Monat automatisch neu, solange es nicht gekündigt wird. Das ist zwar monatlich möglich. Trotzdem würde sich fast die Hälfte der Verbraucher - Inhaber und Nicht-Inhaber - der dpa-Umfrage zufolge ein Modell wie beim sogenannten 9-Euro-Ticket wünschen. Den Vorgänger des Deutschlandabos gab es zwischen Juni und August 2022.
Die Frage nach dem noch akzeptablen Preis beantworteten jene 936 Befragten, die ein Deutschlandticket besitzen oder sich dessen Kauf vorstellen können. Die Frage lautete konkret: „Ab welchem Preis wäre das Deutschlandticket nicht mehr interessant für Sie bzw. würden Sie es kündigen?“
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