+++ Rund 180 Ukrainer suchen in Deutschland nach ihren Angehörigen. +++ Der ukrainische Präsident Selenskyj appelliert an den Westen, neue Sanktionen gegen Russland zu verhängen. +++ Mehr im Newsblog:
Der ukrainische Präsident Selenskyj appelliert an den Westen, mit neuen Sanktionen auf die Gasdrosselung zu reagieren. Seit Beginn des russischen Angriffskrieges sind beim Suchdienst des Deutschen Roten Kreuz 183 Anfragen von Ukrainerinnen und Ukrainern eingegangen. Die Anfragen werden laut DRK bei einer zentralen Stelle beim Internationalen Komitee vom Roten Kreuz in Genf gesammelt.
Scholz' Ankündigungen zur militärischen Unterstützung der Regierung in Kiew hielten einer Überprüfung nicht stand, sagte Merz der Funke Mediengruppe. So sei etwa der Ringtausch mit Polen zur Sackgasse geworden. Anlass für Merz' Äußerungen ist seine für heute geplante Reise nach Warschau.
+++ Der Kasseler Öl- und Gaskonzern Wintershall Dea geht davon aus, dass er in den nächsten zwei bis drei Jahren seine Öl- und Gasförderung in Deutschland bis zu zehn Prozent steigern könnte. Nach Angaben aus Moskau soll es um regionale Probleme und die bilateralen Beziehungen gehen. Beide hatten sich zuletzt am 19. Juli in der iranischen Hauptstadt Teheran getroffen. Damals ging es vornehmlich um die Lage im Bürgerkriegsland Syrien, in dem beide Länder jeweils eigene Interessen verfolgen.
Ein Kreml-Sprecher sagte der Agentur Interfax zufolge, die Strafmaßnahmen erschwerten die notwendige Reparatur der Gasturbinen. Die in Kanada reparierte Turbine sei immer noch nicht zurück in Russland. Im Süden wurde unter anderem der Hafen von Mykolajiw nach ukrainischen Angaben massiv aus der Luft angegriffen. Auch Odessa und der Badeort Satoka seien getroffen worden.
Von dem Feuer betroffen sei ein Lager im Bezirk Budjonnowsky, meldet die russische Nachrichtenagentur Tass. Bislang gebe es keine Berichte über Tote oder Verletzte.+++ Der bayerische Wirtschaftsminister Aiwanger will wegen befürchteter Energieengpässe bereits stillgelegte Atomkraftwerke reaktivieren.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj beschuldigte Kreml-Chef Putin, den Europäern die Vorbereitung auf den Winter so schwer wie möglich machen zu wollen. In seiner Fernsehansprache warb Selenskyj wiederholt für eine Verschärfung der Sanktionen gegen Russland.Das erklärte die US-Behörde Energy Information Administration und beruft sich auf Daten der Nichtregierungsorganisation Cedigaz.
"Wir können über freiwillige Mechanismen sprechen, wir können über Einsparungen in den einzelnen Ländern sprechen", sagte die Umwelt- und Klimaministerin Anna Moskwa in Warschau. Aber es sei schwierig, einem pauschalen Einsparziel zuzustimmen,"ohne zu wissen, wie der kommende Winter aussehen wird". "Wir gehen davon aus, dass das Abkommen noch in dieser Woche umgesetzt wird", sagte der ukrainische Infrastrukturminister Alexander Kubrakow. Er bezog sich auf die am Freitag in der Türkei unterzeichneten Vereinbarungen zur Wiederaufnahme der durch den Krieg blockierten Lieferungen ukrainischem Getreides.
Im Juni waren bereits sieben Panzerhaubitzen vom Typ 2000 in der Ukraine eingetroffen. Sie gelten als modernste Artilleriegeschütze der Bundeswehr. Geplant ist zudem noch die Lieferung moderner Luftabwehrsysteme vom Typ Iris-T. Diese sollen allerdings voraussichtlich erst im Herbst eintreffen. +++ Der Chef der Bundesnetzagentur, Müller, hält es für unrealistisch, die Gasspeicher wie geplant bis zum 1. November auf 90 bis 95 Prozent aufzufüllen.
Nancy Faeser, Bundesministerin für Inneres und Heimat, und Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales, stehen vor zerstörten Gebäuden der Stadt Irpin in der Ukraine. +++ Die Präsidentin des Goethe-Instituts, Lentz, nennt die gegen Russland verhängten Sanktionen angesichts des völkerrechtswidrigen Angriffs auf die Ukraine unerlässlich.
+++ Die russischen Truppen haben nach Angaben aus Kiew weitere Ziele im Gebiet Donezk im Osten der Ukraine angegriffen. Deutschland werde durch die Lieferung von Waffen nicht zur Kriegspartei, egal ob es sich um leichte oder schwere Waffen handele,. Das kollektive Selbstverteidigungsrecht gewähre jedem Staat auf Ersuchen des angegriffenen Staates, in dem Fall der Ukraine, das Recht zur Anwendung von Waffengewalt. Würde Deutschland von diesem Recht Gebrauch machen, hätte Russland dies aus rechtlicher Sicht zu dulden.
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