Für Gastronomen und ihre Gäste sind Schanigärten und Freischankflächen ein Segen, für Fußgänger jedoch kann es an vielen Stellen eng werden. Stadtviertel-Politiker fordern deshalb, dass mehr Platz auf den Gehwegen frei bleiben soll.
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Dabei, so Utz, könnten Schanigärten für mobilitätseingeschränkte Münchner doch mehr sein als ein weiteres Hindernis, schließlich ermöglichen sie die Einkehr, wo das eigentliche Lokal durch Schwellen versperrt ist - theoretisch jedenfalls. Praktisch bauen die meisten Wirte ihren Garten als unüberwindliches Podest, weil auch die neue Verordnung keine Barrierefreiheit vorschreibt, wie Utz kritisiert.
Mehr Gehör bei der Erneuerung der Richtlinien wünscht sich auch Andrea Stadler-Bachmaier , BA-Chefin in der Altstadt. Auch hier, wo ein Großteil der Schankflächen auf die Fußgängerzone entfällt, wollen die Viertelvertreter den Flächenfraß durch Speis und Trank begrenzen, allerdings nicht pauschal mit einer 1,80-Meter-Grenze.