Im zweiten Rennen am Schleizer Dreieck gibt’s für den Gastfahrer nur eine Richtung und die heißt vorwärts. Er sieht vor allen Superstock und auch vor allen Superbike-Piloten die Zielflagge.
Ein tiefer Seufzer war bei Marc Moser vom Team Triple M Ducati zu hören, als er nach dem zweiten Lauf der IDM Superbike und Superstock 1000 auf dem Schleizer Dreieck im Parc Fermé angekommen war. In einem wilden Rennen, in dem es zwischendurch sogar begonnen hatte zu regnen, war Moser an die Spitze gestürmt und hatte sie sich mit seiner Superstock-Panigale alle geschnappt. Werksunterstützte Superbiker inklusive.
Vor allem die Regentropfen hatten die Spitze des Feldes aus dem Rhythmus gebracht und man sah vereinzelte Hände nach oben gehen, von denen, die einen Rennabbruch forderten. Der dann aber nicht kam. Moser dagegen quittierte den kleinen Schauer mit einem Schulterzucken. «Ach die paar Tropfen», winkte er ab. «Ich hatte vom Wetter her ein echt durchwachsenes Jahr im Superstock 1000 Cup. Als die anderen langsam gemacht haben, bin ich voll weiter gefahren. Ich wusste, das geht.
Die Freude, wenn auch eine eher stille, war Moser deutlich anzumerken. Mit dem Sieg konnte er sein sportliches Ego ordentlich aufpolieren. «Megageil», lautete dann auch die Zusammenfassung seines IDM-Wochenendes und des zweiten Laufs. «Auch dass ich die Superbiker alle hinter mir gelassen habe.» Sprach’s und schickte einen weiteren Seufzer der Zufriedenheit hinterher.
Im ersten Rennen war Moser nach Platz 3 nicht ganz so euphorisch und überliess das Jubeln lieber Papa Matthias. «Am Anfang des Rennens gingen die Gänge irgendwie nicht richtig rein», berichtet er. «Das war später weg. Dafür bin ich am Ende der Start-Ziel-Geraden mal geradeaus. Das Rennen selber war sonst okay und für Platz 3 hat’s gereicht.»
Bis zum nächsten Einsatz im FIM Superstock 1000 Cup kann Moser sein Erfolgserlebnis noch eine Weile genießen. Erst Mitte September geht es für ihn im Rahmen der Superbike-WM mit dem Rennen auf dem Lausitzring weiter.
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