Im September trat Henning Jeschke mit sechs anderen KlimaaktivistInnen in den Hungerstreik. Im Gespräch mit der taz spricht er über persönliche und globale Kipppunkte. Mehr dazu unter 👉
Henning Jeschke bei einer Aktion von Extinction Rebellion vor der Universität in Lüneburg Foto: Extinction RebellionHenning Jeschke: Ich bin sehr beschäftigt und viel unterwegs, um dafür zu kämpfen, dass die planetare Hülle, die uns am Leben hält, erhalten bleibt. Es geht für uns alle um Leben und Tod.
Sie sprechen viel von globalen Kipppunkten. Gab es für Sie einen persönlichen Kipppunkt, wo Sie entschieden haben, sich ganz dem Engagement gegen den Klimawandel zu widmen? Naja, es ist eine Doppelmoral. Die Uni hat 40 Millionen Euro bei der Landesbank Nord LB angelegt, die in Gaspipelines investiert. Vor zweieinhalb Jahren haben Studierende die Unileitung deshalb aufgefordert, die Bank zu wechseln, auch mit einer Petition. Sie hat versprochen, das Thema auf die Agenda zu setzen. Als nichts geschehen ist, habe ich im letzten Sommer das Zentralgebäude der Uni mit Farbe besprüht. Deswegen habe ich jetzt Campus-Verbot.
Umfragen zeigen, dass 50 Prozent aller jungen Leute täglich Angst vor der Zukunft haben, der Kaiser ist ja nackt: In den nächsten drei bis vier Jahren entscheidet sich, ob es eine für die Menschheit gibt.Einerseits habe ich Angst. Andererseits treibt mich auch mein Gerechtigkeitssinn an und Wut, Empörung darüber, dass hier eine riesige Ungerechtigkeit passiert. Ich will später noch in den Spiegel schauen können.
Gerade haben Sie eine Vortragsreise gegen Lebensmittelverschwendung gemacht. Was hat das mit Klimawandel zu tun?
Philippines Latest News, Philippines Headlines
Similar News:You can also read news stories similar to this one that we have collected from other news sources.
Ich bin der unsportlichste Mensch der Welt – und schaue plötzlich liebend gern obskure Sportarten im FernsehenDurch einen Zufall fand ich heraus, wie faszinierend es ist, Sportwettkämpfen zuzuschauen. Auch, weil man dabei bequem auf der Couch sitzen kann – aber vor allem, weil man erst dabei merkt, wie wenig man über viele Sportarten weiß.
Read more »