Arabische Regierungen dürften nach der iranisch-israelischen Eskalation froh sein, dass sie ihre Beziehungen zum Iran in den vergangenen Jahren verbessert haben. Israels Plan einer anti-iranischen Front hat wenig Chancen auf Erfolg.
Arabische Regierungen dürften nach der iranisch-israelischen Eskalation froh sein, dass sie ihre Beziehungen zum Iran in den vergangenen Jahren verbessert haben. Israels Plan einer anti-iranischen Front hat wenig Chancen auf Erfolg.ein regionales Bündnis gegen Teheran schmieden, doch die arabischen Staat en sind skeptisch. Sie wollen vor allem einen neuen Krieg verhindern und sich nicht in die Konfrontation zwischenhineinziehen lassen.
Arabische Staaten leiden wirtschaftlich seit Ausbruch des Gaza-Krieges im Oktober unter dem Konflikt in der Region: Die Touristen bleiben weg, was Staaten wiehart trifft. Wichtige Handelsrouten wie die Schifffahrtswege durch das Rote Meer und den Persischen Golf sind unsicher geworden. Diese Probleme sind aber noch nichts gegen die Katastrophe, die ein Krieg zwischen dem Iran und Israel für alle Nahost-Länder bedeuten würde.
Jordanien ist bisher der einzige arabische Staat, der seine Beteiligung bestätigt hat. Die arabische Führungsmacht Saudi-Arabien rief die Konfliktparteien zu „maximaler Zurückhaltung“ auf, „um der Region und ihren Völkern die Gefahr eines Krieges zu ersparen“. Andere Staaten äußerten sich ähnlich.
Arabische Regierungen dürften nach der iranisch-israelischen Eskalation froh sein, dass sie ihre Beziehungen zum Iran in den vergangenen Jahren verbessert und sich nicht auf ein enges Bündnis mit Israel festgelegt haben, meint Paul Salem, Leiter des Nahost-Instituts MEI inIsraels Plan einer anti-iranischen Front hat deshalb wenig Chancen auf Erfolg. Arabische Staaten werden zwar mit Israel im Gespräch bleiben.
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