Die DHB-Auswahl spielt um die Teilnahme an den Olympischen Spielen. Sollte die nicht gelingen, drohen dem deutschen Handball erneut unruhige Zeiten.
ja gewohnt, dass er in seiner Funktion als Bundestrainer Fragen nach dem Personal beantworten muss. Verletzungen, Erkrankungen, Absagen – in seinen vier Jahren beim Deutschen Handballbund war dieses Thema ebenso omnipräsent wie in dieser Woche, als gleich fünf fest eingeplante Spieler auszufallen drohten.
Als bei einem Mediengespräch in dieser Woche nun aber seine eigene Vertragssituation zum Mittelpunkt des Gesprächs wurde und die Journalisten immer wieder nachhakten, reagierte der Isländer – entgegen seiner sonst einnehmenden Gelassenheit – ungewohnt schroff.„Wie oft soll ich das noch erklären?“, fragte der 64-Jährige leicht genervt. Erst in der vergangenen Woche war sein Kontrakt unter der Prämisse einer erfolgreichen Olympia-Qualifikation.
Genug Möglichkeiten sollte der Erfolgstrainer, der schon etliche Male die deutsche Meisterschaft und die Champions League gewann, in Aussicht haben. „Doch das wollte ich nicht“, sagte Gislason und bekräftigte, den eingeschlagenen Weg beim DHB fortsetzen zu wollen.Dass die angestrebten Erfolge bisher ausblieben, ist ihm natürlich bewusst. Und wahrscheinlich nervt das niemanden so sehr, wie Gislason selbst, der für seine Akribie und seinen Perfektionismus bekannt ist.
Nach den verletzungsbedingten Absagen der Rückraumakteure Martin Hanne und Kai Häfner, sowie dem Ausfall von Justus Fischer, dessen Positionspartner am Kreis Johannes Golla und Jannik Kohlbacher beide angeschlagen sind – dadurch wurde der eigentlich bereits zurückgetretene Hendrik Pekeler erneut auf Abruf gestellt –, ist das schon schwer genug.Wieder muss neu justiert werden, wieder hapert es an der Feinabstimmung.
Jetzt aber heißt die Hoffnung Alfred Gislason. Und der muss das Qualifikationsturnier mindestens als Zweiter abschließen, um den Weg nach Paris – beziehungsweise Lille, wo die Handballer spielen – zu ebnen. Gelingt dies nicht, gibt es die nächste Baustelle im deutschen Handball. Ein „Plan B“ in Sachen Bundestrainer existiert nämlich nicht, wie Vorstand Sport Axel Kromer jüngst erklärte.
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