Google Play Protect untersucht Android-Smartphones statisch auf Malware-Apps. Ein Echtzeit-Scan soll helfen, unbekannte Apps zu analysieren.
Auf Android-Smartphones mit Googles Play-Diensten ist in der Regel auch Google Play Protect aktiv. Das System untersucht, ob auf dem Smartphone Schädlings-Apps installiert sind. Um mehr schädliche Apps zu erkennen, ergänzt der Hersteller nun einen Echtzeit-Scan.erläutert, untersucht Google Play Protect täglich 125 Milliarden Apps auf Malware oder unerwünschte Software.
Deshalb hat sich Google Play Protect bislang nicht um die App-Quelle geschert, sondern alle Apps untersucht. Bei der Installation hat Play Protect eine Echtzeit-Prüfung vorgenommen und Nutzer gegebenenfalls gewarnt. Dies geschieht auf Basis von existierenden Scan-Ergebnissen , wenn Apps mit Maschinenlernen auf dem Gerät als verdächtig eingestuft werden, Ähnlichkeitsvergleichen und weiteren Techniken, die Google permanent entwickelt.
Die Funktion soll in den kommenden Monaten global an alle Android-Geräte verteilt werden. Den Start macht jetzt Indien. Der neue Erkennungsmechanismus erweist sich hoffentlich als nützliche Erweiterung des Google Play Protect-Schutzes. Cyberkriminelle nutzen immer wieder unterschiedliche Methoden, um ihre Malware-Apps vor der Erkennung zu verstecken. So versuchen sie etwa,, indem sie etwa keine Webview-Komponente einsetzen, sondern direkt via http auf URLs zugreifen.