Formel-1-Alleinausrüster Pirelli hat diese Einladung an alle Teams verschickt: «Baut einen umgebauten 2018er Rennwagen zur Erprobung von 18-Zoll-Rädern für 2021.» Mercedes macht mit, Ferrari nicht.
Zur Saison 2021 hin wird die Formel 1 auf Niederquerschnittreifen daherrollen, montiert auf 18-Zoll-Rädern. Ende Januar 2019 hatte Pirelli-Rennchef Mario Isola in Mailand bestätigt, wie das Entwicklungsprogramm abgewickelt werden soll. In der ersten Saisonhälfte 2019 werden die Rennställe Reifen für die Saison 2020 testen, ab Spätsommer jedoch beginnt beim italienischen Traditionsunternehmen die Vorbereitung auf die Saison 2021.
Isola dann in Melbourne im März: «Wir sprechen mit verschiedenen Rennställen, was den Bau von Übergangsfahrzeugen angeht. Die Teams müssen die Aufhängungen ihrer 2018er Fahrzeuge anpassen. Ich bin überzeugt, dass wir ab September 2019 mit solchen Rennwagen testen können. Und wir brauchen richtige Renner, um verlässliche Ergebnisse zu erhalten. Wir haben insgesamt sechs Testtage eingeplant.
In Spanien nun hat der Italiener erklärt, wie es weitergeht: Nur drei Rennställe haben sich bereit erklärt, Übergangsfahrzeug zu bauen – Mercedes, McLaren und Renault. Red Bull Racing musste absagen, weil der 2018er Renner mit Renault-Motoren lief. Ferrari hat ebenfalls abgesagt, aber aus anderen Gründen. Mattia Binotto in Spanien: «Wir haben beschlossen, nicht an diesem Programm teilzunehmen. Das ist uns alles zu kurzfristig, es fehlen die Ressourcen. Aber wir werden ein solches Auto für 2020 bauen. Wir haben nicht den Eindruck, dass wir etwas verpassen.
Mario Isola weiter: «Es wird mit diesen drei Teams drei Tests geben, im September, Oktober und November, jeweils an zwei Tagen. Für 2020 haben erneut alle Rennställe die Möglichkeit, mit umgebauten Autos für 2021 zu testen. Ob sie das wollen, liegt ganz bei ihnen. Wenn wir wissen, wer alles mitmacht, dann stellen wir einen fairen Testplan auf, in den alle Teilnehmer eingebunden sind.
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