Die Hausärzte haben einen Brief an Gesundheitsminsiter Karl Lauterbach geschrieben. Ihr Vorwurf: Sein Praxis-Gesetz treibe sie in den Ruin.
Die Ärzte der Kassenärztlichen Bundesvereinigung haben Lauterbach jetzt einen Brandbrief geschrieben , warnen darin: Ein relevanter Anteil aller Hausarztpraxen sei „von Umsatzeinbußen betroffen, die nicht aufgefangen werden können und folglich das Angebot an hausärztlicher Versorgung bundesweit weiter verknappen wird“.
Heißt: Viele Praxen müssen dichtmachen. Daraus ergibt sich ein weiteres Problem – für Patienten: Die großen Hausarztpraxen, die von Lauterbachs Praxis-Gesetz profitieren könnten, sind vollständig ausgelastet. Patienten können dann nicht mehr aufgenommen werden.Die Ärzte seien „besorgt“ über diese Regelung im Lauterbach-Praxis-Gesetz und fordern Nachbesserung. Sie seien zu Gesprächen mit dem Gesundheitsministerium bereit.
Grund: Zwar ist in dem aktuellen Gesetzesentwurf zusätzliches Geld für Praxen nur unter der Bedingung, dass sie bestimmte Vorgaben erfüllen . Dazu gehören u. a. eine Mindestanzahl an Patienten, mehr Hausbesuche und Abend- und Samstagssprechstunden. Für viele vor allem kleinere Hausarztpraxen sind die Vorgaben nicht zu stemmen, sie bekommen das zusätzliche Geld dann nicht. Und bleiben finanziell auf der Strecke, so die Warnung der Ärzte. Da helfe auch die im Gesetzesentwurf vorgesehene Abschaffung der Honorar-Deckelung für Hausärzte nicht, die mehr Geld für die Mediziner bringt. Es drohen Umsatzeinbußen!
Die Berechnung der Kassenärztlichen Vereinigung zeigt, dass sich „durchschnittliche Verluste von über 80 000 Euro im Jahr für einen erheblichen Teil der Praxen ergeben“.
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