Antisemitismus fällt in Deutschland seit dem Angriff der Hamas heftiger denn je aus. Jüdinnen und Juden erzählen, was sich dringend ändern muss.
Antisemitismus in Deutschland: "Wenn ich freitagabends in die Synagoge gehe, schaue ich mich hunderttausend Mal um"Antisemitismus ist in Deutschland alltäglich, doch seit dem Angriff der Hamas vom 7. Oktober fällt er heftiger denn je aus. Deutsche Jüdinnen und Juden berichten, womit sie aktuell täglich konfrontiert sind und sprechen darüber, was sich dringend ändern muss.
Jo Berlien, Dilara Bozkurt, Ingrid Eißele, Markus Frenzel, Kristin Karsten, Carly Laurence und Jan RübelMichael Kashi, Vorstand der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württembergs, lebt seit 1969 in StuttgartIch wurde am 18. Juni 1948 in Tel Aviv geboren, ich bin also fast so alt wie der Staat Israel, einen Monat jünger. Seit 1969 lebe ich in Stuttgart mit meiner Frau. Wir haben drei Kinder und vier Enkel.
Jüdische Menschen in Deutschland haben Angst, dass man sie als Juden erkennt. Die Lage war schon früher problematisch. Aber seit Kriegsbeginn inerlebte ich auf der Stuttgarter Königstraße Gruppen junger Leute, die sagen, sie seien pro Palästina, aber eigentlich sind sie pro Hamas, die aufgerufen hat, Juden zu töten. Ich bin im Stadtteil Jaffa aufgewachsen und verstehe ein paar Worte arabisch. Die jungen Leute riefen: "Tötet Juden.
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